Ampelfeedback

Aus Mut zum Klassenrat
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Ziel der Methode ist es die Gefühle und Eindrücke der Teilnehmenden visuell und offen im Raum 
(für alle sichtbar) vorliegen zu haben. Die Teilnehmenden können ebenfalls sehen, wie es den anderen geht und es kann ein entsprechender Austausch darüber angeleitet werden.

Durchführung

Den Teilnehmenden werden zu Beginn die Ampelkarten ausgeteilt, für jede/n eine grüne, gelbe und rote Karte. Nun wird die Bedeutung der Karten erläutert. Die Teilnehmenden sollen im Folgenden die entsprechende Karte vor sich auf den Boden legen oder in die Luft halten. Hierbei steht grün für „Zustimmung“ oder „gut“, gelb für „Vielleicht“ oder „mittelmäßig“ und rot für „Ablehnung“ oder „schlecht“, es ist auch möglich Kombinationen dieser drei Farben zu legen. Die Moderation stellt nun eine Frage z.B. „wie geht es euch gerade?“ und die Teilnehmenden haben ihre Karten um gemäß (der zuvor erläuterten Bedeutung der Karten) nun ihre eigene Befindlichkeit anzuzeigen.
Im Anschluss können einzelne Teilnehmende befragt werden, warum sie die entsprechende Farbe (Kombination) gewählt haben. Hierbei sollte je nach Thematik geschaut werden, wie intensiv und lange die Auswertung der Fragen erfolgen soll. Die Moderation stellt weitere Fragen und die Teilnehmenden benutzen wieder ihre Karten um entsprechendes anzuzeigen, anschließend folgt wieder eine Auswertung, bis die Moderation die Reflexion beendet.

  • Die Karten können zuvor schon auf oder unter die Stühle gelegt werden.
  • Es ist besser, wenn die Teilnehmenden die Karten auf den Boden legen, da diese dann dauerhaft zu sehen sind
  • Teilnehmende sollten nicht gezwungen werden sich zu äußern.